Susanne Ulrike Maria Albrecht

Im Hain

Ihre Leiber gehüllt in einen Umhang von Glut.
Schwebend in einer sommerlichen Wolke, lagen
seine Lippen auf der Anhöhe ihres linken Hügels.
Ihren ganzen Körper umspielend, beide Hügel in
seinen Händen kreisend, an ihnen saugend,
knetete er sie und leckte über das Land ihres Bauches.
Die duftende, nass schimmernde Stelle liebkosend,
legte er seine Hand mitten in ihren Hain.
Sein Finger glitt an der Spalte im Waldboden entlang.
Jenen mystischen Wald erforschend, teilte er das
Gebüsch. Legte die Perle frei.
Tastend, wandernd, ergründete er alles.
Der kostbare Nektar strömte.
Sein Haupt vor ihrer Höhle, presste sie
ihre Waldlippen auf seine.
Summend erbebend, krümmte sie sich
stöhnend, in und vor köstlicher Pein.
Und verwandelte sich in süßesten Honig.

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