Max Höfler

GANGAN Lit-Mag #50

Anstatt eines Vorworts

3.1. Zusammenfassung der Vorworte

Frau Präsident! Meine Damen und Herren! Hohes Haus!

Frau Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren! Ich möchte mich heute kurz fassen zum Unterschied von gestern.

Frau Präsidentin, geschätzte Damen und Herren! Natürlich als letzter Redner vor der Mittagspause, aber auch aus innerer Überzeugung, werde ich mich kurz fassen. 

Frau Präsidentin, meine sehr verehrten Damen und Herren! Gleich anknüpfend an die Wortmeldung des Kollegen möchte ich um eines bitten:
Ich glaube,
wir müssen uns bemühen.
Ich werde wirklich versuchen, mich kurz zu fassen.

Frau Präsident! Meine Damen und Herren! Ich befinde mich in seltener Einigkeit mit meinem Vorredner und mit den Vorrednern vor der Mittagspause.
Ich glaube,
ich werde mich bemühen.

(Wir werden uns auch darum bemühen!)

Ich werde versuchen, sehr kurz zu sein, zumindestens etwas kürzer als der Kollege.
Ich möchte daher ganz kurz diese letzten 10 Jahre noch einmal in Erinnerung rufen.

Darf ich einen kurzen Zwischenruf machen?
Ich möchte nur ganz kurz Stellung nehmen, weil ich Referent bin: Ich hatte die Ansicht, heute überhaupt nicht das Wort zu ergreifen!

(Allgemeiner Beifall.)

Und noch etwas ganz kurz.

 Nur einige Sätze.

Wenn ich das Ihnen nur ganz kurz zeigen darf.

Noch kurz einige Bemerkungen.

Möchte ich noch ganz kurz streifen.

Als Abschluß dieser grundsätzlichen Überlegungen möchte ich noch kurz zitieren:

Ich werde mich kurz halten.
Ich werde mich bemühen.

3.2. Zusammenfassung der Danksagungen

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit!

(Allgemeiner Beifall. – 9.20Uhr.)

Danke!

(9.25 Uhr.)

Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

(Beifall bei der SPÖ und ÖVP. – 9.29 Uhr.)

Herzlichen Dank!


(Beifall bei der ÖVP und SPÖ. – 9.42 Uhr.)

Danke.


(Beifall bei der SPÖ. – 9.50Uhr.)

Ich danke Ihnen!

(Beifall bei der SPÖ. – 9.58Uhr.)

Ich bedanke mich nochmals bei allen.

(Beifall bei der SPÖ und ÖVP. – 10.06Uhr.)

Ich danke für die Aufmerksamkeit.

(Beifall bei der SPÖ. – 10.20Uhr.)

Danke.

(Beifall bei der ÖVP. – 11.04Uhr.)

Danke schön.

(11.35 Uhr.)

Danke!

(Beifall bei der ÖVP und SPÖ. – 11.51Uhr.)

Ich und wir alle wollen besonders danken in diesem Rahmen.
Ich bedanke mich bei beiden, beim Herrn Abgeordneten wie auch beim Kollegen.

Ich danke auch ausdrücklich für die Wortmeldungen, betreffend Orts- und Dorferneuerung.
Ich danke vielen Damen und Herren.
Ich danke dem Herrn Abgeordneten.
Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit.
Und ich danke allen, die mitgeholfen haben, bis zum Steuerzahler.
Und ich möchte dem Landeshauptmann und allen danken, mit dem Landeshauptmann aber an der Spitze.

(Ich bedanke mich ebenso.)

Ihnen gebührt ein besonderes Dankeschön.
Ich möchte danken den Herren Bürgermeistern.
Ich darf aber auch den Mitarbeitern in meinem Büro danken verbunden mit einem herzlichen Dank.
Letztendlich gebührt mein Dank allen.

(Danke, Herr Landeshauptmann.)

Die Lebensleistung, mit über 100 Nummern von TRAKTOR heute weit über Österreich hinaus gewirkt zu haben, ist gewaltig, und wir können dazu nur gratulieren und dafür sehr, sehr dankbar sein. Abschließend möchte ich allen Mitgliedern der steirischen Musikkapellen und der Trachtenvereine für ihr ehrenamtliches Wirken zur Freude der gesamten Bevölkerung danken.

Entschuldigung, daß ich hier in die fast allgemeine Danksagung nicht einstimme, sondern ein paar Bemerkungen eher kritischer Natur anbringe.

(Danke!)

Ich stelle mir Avantgarde anders vor als diese Programmeinlage. Danke!

(Danke!)

Ich möchte dem Herrn Landesrat trotz allem, daß wir nicht immer einer Meinung sind, sehr, sehr herzlich danken.

(Beifall bei der SPÖ und ÖVP.)

Zum Schluß, meine Damen und Herren, möchte ich allen danken. Ich bedanke mich nochmals bei allen und wünsche ihnen viel Erfolg. Letztendlich gebührt mein Dank allen.
Ich bedanke mich herzlich, Herr Präsident.

(Danke, Herr Landeshauptmann!)

Und da möchte ich in aller Deutlichkeit sagen: Vielen herzlichen Dank.
Ich danke, daß Sie mir zugehört haben.

(Beifall bei der SPÖ und ÖVP. – 16.16 Uhr.)

Noch nie war eine Debatte von so vielen Dankabstattungen gekennzeichnet,
also ein absoluter Erfolg, und ich bedanke mich.
Gott sei Dank, sage ich —
wir können das Gott sei Dank.
Gott sei Dank ist viel weitergegangen, und
herzlichen Dank.
Danke.

Aus: Traktor, Ritter 2019
Material: Stenographische Berichte – Sitzungen des Steirischen Landtags

Erste Pressekonferenz

Im Sommer 1999 lud mich Martin Novak (Conclusio) zur ersten Gangan Pressekonferenz im Wirtschaftsförderungsinstitut Graz ein. Dort gab es einen der wenigen Beamer, der sich zur Präsentation einer Website geeignet hätte. Damals nannte man das alles auch noch „neue“ Medien. Wir waren Pioniere.

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Die Fotos wurden von Martin Novak auf einer Agfa ePhoto 1280 Digitalkamera (1997 bis 1999) mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel (4:3) gemacht.

P. Baehr

Was war das nur?

Foto: Claudia Parenzan

Paul saß, wie immer im Sommer, nach der Arbeit alleine in der Eisdiele, trank seinen Espresso und schaute Richtung Marktplatz als eine Stimme ihn fragte „Entschuldigung, ist hier noch frei?“

Er drehe sich um und da stand eine ganz normale Frau, Anna, die ein bezauberndes Lächeln hatte. Paul war etwas erschrocken, denn er saß gerne alleine, sagte aber dann doch „ja bitte“. Anna setzte sich, bestellte ihren Kaffee und schaute verlegen, denn ihr Blick endete immer bei Paul. Sie konnte es sich nicht erklären. Als sie den Kaffee ausgetrunken hatte, verabschiedete sie sich mit einem Lächeln und streckte Paul die Hand entgegen. Er schaute verdutzt, nahm ihre Hand, und plötzlich durchzog ein Kribbeln seinen Körper und er wurde etwas rot und lächelte verlegen. Anna hatte diese Phase bereits durch und hatte schon einen knallroten Kopf, lächelte verlegen und dachte sich, nur weg hier, ich bekomme weiche Knie. Sie entzog ihm ihre Hand und ging schnellen Schrittes davon. Jeder dachte für sich: „Was war das nur“?

In den vergangenen Tagen ist Pauls Gesicht ihr nicht mehr aus dem Kopf gegangen, obwohl sie in einer Beziehung lebte. Sie erkundigte sich sogar bei dem Besitzer der Eisdiele, der nur lächelte und meinte er könne ihr nicht helfen. Ihr Lebensgefährte war wie immer auf Geschäftsreise und so unternahm sie an diesem Samstagabend alleine etwas und ging an den etwas entlegenen Baggersee. Dort legte sie sich hinter einen Busch, machte es sich auf dem Bauch bequem und schaute Richtung Wasser. Als sie den Kopf hoch hob schaute sie in zwei Augen, die ihr irgendwie bekannt vorkamen. Da war Paul, der sich so erschrocken hatte und zusammenzuckte, sich aufrichtete und Anna den Rücken zu drehte, denn er war auf einmal sehr erregt. Anna nahm den ganzen Mut zusammen und ging zu ihm rüber. Sie war auch erregt, ihre Brustwarzen waren hart und nicht zu übersehen, denn sie hatte ihr T-Shirt nicht übergezogen und so stand sie oben ohne vor Paul ohne es zu registrieren. Er schaute sie an und in seinem Blick stand die pure Gier nach Anna, sein Penis war hart und sehr steif und Anna spürte es genauso. Sie gingen aufeinander zu, sahen sich in die Augen, vielen sich in die Arme und küssten sich voller Leidenschaft und Gier. Sie konnten nicht voneinander lassen. Insgeheim fragten sie sich: „Was war das nur“?

Ein älteres Ehepaar sah diese Szene, schmunzelnde und schaute voller Erwartung zu. Paul küsste voller Leidenschaft ihre Brüste, saugte an den Warzen und knabberte daran, sodass aus Anna ein Stöhnen kam. Er berührte sie zärtlich. Ihr wurde heiß und kalt, ihre Beine wurden weich und so legte sie sich auf Pauls Decke. Er beugte sich über sie und zog ihren Slip aus und fing an langsam ihre Beine zu streicheln und Anna wurde immer erregter und das nahm Paul mit Freude wahr, denn ihm ging es nicht anders, er hatte das Gefühl zu explodieren denn Annas Anblick war anders. Sie war eine Rubensfrau, etwas fülliger und das gefiel ihm gut. Er zog leicht ihre Beine auseinander und fing an ihre Scheide zu lecken, voller Leidenschaft, seine Zunge war hart und er wusste genau was er tat. Er nahm seine Finger und begann zärtlich sein Spiel weiter auszudehnen denn er wusste was Anna brauchte, instinktiv.

Er führte seine Finger in die Scheidenöffnung und züngelte weiter den Kitzler, Anna bebte vor Erregung und seine Hand bewegte sich immer schneller, sie konnte es nur noch genießen, denn sie hatte ihren ersten Orgasmus. Aber sie mochte nicht aufhören, sie küssten sich voller Leidenschaft. Ihre Namen kannten sie nicht aber es gab eine körperliche Anziehung, die sie sich nicht erklären konnten. Sie berührte ihn zärtlich und fing an seine Brust zu küssen und zu lecken, sie nahm die Warzen zwischen ihre Finger und drehte sie ein wenig und Paul genoss es sichtlich und stöhnte etwas, sie küsste weiter und leckte seinen Bauchnabel und nahm seinen Schwanz in die Hand und in den Mund. Paul fragte sie, wenn er abspritzen würde wo er es ihr hin spritzen soll, sie schaute an ihm hoch und sagte: „nirgends, ich schlucke es“, er nahm es lächelnd hin. Sie verwöhnte ihn mit der Zunge und merkte, dass sein Schwanz noch härter wurde und zog die Vorhaut zurück und leckte mit der Zunge die Schwanzöffnung, dann kam Paul zu seinem Orgasmus und spritze es ihr in den Mund, sie schluckte und stellte fest, dass es gut schmeckte. Sie behielt noch etwas auf der Zunge und fragte ihn ob er auch mal sein Sperma versuchen möchte, er sagte ja und sie küssten sich leidenschaftlich. Es dämmerte schon und sie bekamen nicht genug von einander und vergaßen die Zeit. Das ältere Paar beobachtete sie aufmerksam und begann auch ihrer Erregung nachzugehen. Paul bat Anna sich auf den Bauch zu legen und begann ihren Rücken zu liebkosen und als er am Po angekommen war, zog er die Backen etwas auseinander und fing an ihre Rosette zu lecken und züngelte weiter bis zur Muschi, sie fing wieder an zu stöhnen, denn diesmal steckte er seinen Finger in ihren Po und es war ein Erlebnis das sie in dieser Art auch noch nicht kannte. Er bewegte zärtlich seinen Finger und sie hob ihren Po immer weiter bis sie auf den Knien lag und Paul ihren Hintern entgegenstreckte und er nahm ihn voller Leidenschaft mit seiner Zunge von hinten. Sie wollte ihn plötzlich in sich spüren ganz tief und fest.

Sie drehte sich um und er legte sich auf sie und stieß seinen harten Schwanz in sie hinein und sie bäumte sich auf voller Erregung. Erst bewegten sie sich langsam und dann immer heftiger, er stieß seinen Schwanz immer tiefer hinein und sie kam immer näher dem nächsten Orgasmus entgegen. Sie vergaß alles um sich herum und wollte nur noch Sex.

Ihr Stöhnen wurde immer lauter und Paul küsste sie damit sie nicht noch lauter wurde. Der Orgasmus war sehr heftig, trotzdem bekam sie nicht genug und fing an sich selber zu streicheln. Paul schaute genüsslich zu, denn ihre Muschi war wie sein Schwanz glattrasiert und den Anblick wert. Sie rieb ihre Muschi immer heftiger und Paul fing an seinen Schwanz auch selber zu streicheln. Sie schauten sich gegenseitig zu und beide kamen wieder zum Orgasmus. Jetzt war es an der Zeit etwas zu ruhen und sie lag in seinen Armen und sagte dann „übrigens ich bin Anna“, er sagte „Paul“, mehr nicht. Es war mittlerweile schon dunkel und sie fingen an zu frieren. Sie zogen sich schweigend an und dann meinte Paul nur, übrigens, ich habe eine Frau und Anna, ich einen Mann aber kein schlechtes Gewissen. Er meinte daraufhin, ich auch nicht und da stellte sich wieder die Frage: „Was war das nur?“

Sie zogen sich an, packten ihre Sachen zusammen und gingen zu ihren Autos, dort küssten sie sich ein letztes Mal und wussten, dass es Anfang und gleichzeitig Ende war.

Sie stiegen ein und jeder fuhr seines Weges. Anna blieb am Straßenrand stehen und ihr liefen Tränen übers Gesicht vor Glück und Freude, dass sie so etwas erleben durfte.

Paul dachte nur, was für eine Frau, und schmunzelte.

 

Lit-Mag in Print

GANGAN Lit-Mag #43 (96 Seiten) € 9,90; GANGAN Lit-Mag #45 (68 Seiten) € 7,90; Lit-Mag #32 „Best of GANGAN” (136 Seiten) € 11,90.  Bei Interesse könnte jede Ausgabe zum Druck vorbereitet werden. Print on Demand macht Kleinstauflagen ab 20 Stück möglich.

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New York: 2018 Ottaway Award

Chad W. Post of Open Letter Books to Receive 2018 Ottaway Award for the Promotion of International Literature

Post will be honored at the Words Without Borders 15th Anniversary Gala on October 30

New York, New York, September 5, 2018—Chad W. Post, director of Open Letter Books and managing editor of Three Percent, will receive the 2018 Ottaway Award for the Promotion of International Literature, Words Without Borders announced today. The annual award will be presented at the 2018 Words Without Borders Gala on October 30 in New York City.

Chad W. Post

For more than a decade, Chad W. Post has been a leading voice for the promotion of international literature. Since 2007 he has directed Open Letter Books, a press at the University of Rochester dedicated to publishing contemporary literature from around the world. Under Post’s direction, Open Letter has published over 100 books from more than forty-four countries and twenty-six languages, including works by such contemporary heavyweights as Naja Marie Aidt, Dubravka Ugresic, Bae Suah, Can Xue, Sergio Chejfec, and Mathias Énard. Post is also the managing editor of Three Percent, a blog and review site that promotes literature in translation and has generated a number of related projects, including the Translation Database, the only database of its kind in the world, and the Best Translated Book Awards, one of the most prestigious awards for international literature.

“Through his vital work with Open Letter, the Translation Database, his Three Percent blog, and founding of the Best Translated Book Award, Chad Post has done more than perhaps any other individual to identify and begin to fill the void for translated literature in the US,” said Words Without Borders Board Chair Samantha Schnee. “We are thrilled to celebrate his tremendous contributions and achievements with this year’s Ottaway Award.”

The award will be presented to Post by Deep Vellum publisher Will Evans at the annual Words Without Borders gala on October 30, 2018, in New York City.

Named in honor of the first chair of Words Without Borders, James H. Ottaway, Jr., the annual award recognizes an individual whose work and activism have supported WWB’s mission of promoting cultural understanding through the publication and promotion of international literature. Past awardees include Jill Schoolman, Barbara Epler, Sara Bershtel, the late Carol Brown Janeway, and Drenka Willen.

The 2018 Words Without Borders gala will celebrate the fifteenth anniversary of the organization founded by Alane Salierno Mason, Dedi Felman, and Samantha Schnee in 2003. Co-chaired by Samantha Schnee, Cristóbal Pera, and Gabriella Page-Fort, with honorary chair André Aciman (Call Me By Your Name) and host Rakesh Satyal (No One Can Pronounce My Name), the event will be held at Tribeca Three Sixty in New York City on October 30, 2018. Other special guests and sponsors will be announced next week.

Tickets to the Words Without Borders 15th Anniversary Gala are on sale now. For more information about the event or to sponsor a table, please contact giving@wordswithoutborders.org.

Words Without Borders expands cultural understanding through the translation, publication, and promotion of the finest contemporary international literature. Our flagship online magazine of contemporary literature in English translation won an inaugural Whiting Foundation Literary Magazine Prize in 2018. Our online education program, WWB Campus, received an honorable mention for the 2018 National Book Foundation Innovations in Reading Prize. WWB Campus is a free website that connects classrooms to contemporary international literature to enrich students’ understanding of the world and inspire empathy across cultures.

Die Plattform

Die jungen AutorInnen der Grazer Gruppe „die plattform“ im Literaturhaus

Die Zukunft [der Literatur]

Im März war ich wieder einmal im Literatur h aus Graz bei einer Präsentation der Ergebnisse eines Schreibworkshops, den die damalige Grazer Stadtschreiberin Radka Denemarková mit Anna Fercher, Julia Fliesser, Katrin Jeßner, Florian Labitsch, Stephanie Lindner, Jürgen Miedl, Judith Pataki, Johanna Schmidt, und Björn Treber, AutorInnen der Grazer Literaturgruppe „die plattform“ gehalten hat.

Von einigen der dargebotenen Texte war ich so angetan, dass ich sogleich meine Literaturzeitschrift zur Veröffentlichung anbot.  Das könnte die Gangan (Sonder-)Nummer 50 werden,  deren Thema ohnedies der Zukunft und damit der nächsten Generation der Literaten zugedacht war. Meine „perspektive“ der 80-er Jahre wäre heute vielleicht „die plattform„. Möglich.

Aber die erwartete Begeisterung über mein großzügiges Angebot blieb aus, ja, die Gruppe hatte noch dazu die Arroganz, mir nicht einmal mit einer höflichen Absage zu antworten . Die Befindlichkeit der jungen Leute klar wurde, als ich ein Telefongespräch zwischen einem Gruppenmitglied und Alfred Kolleritsch mithören musste. Ich nehme an, die junge Frau wollte mir demonstrieren, dass sie außer ihrem „Freddy“ keine anderen Förderer für ihre Karriere braucht.

Ein schlechtes Zeugnis für die Nachrückenden. Das meinte auch der Forum Stadtpark Literaturmacher und experimentelle Autor Max Höfler (40), der zur mittleren Generation zählt. „die jüngere generation der schreiberlinge in graz ist naja wie soll ich es ausdrücken ziemlich gewöhnungsbedürftig“. Daraufhin hatte er gleich den Job des Gastherausgebers.  Ich bin ich schon gespannt, wer mit ihm aller in die Zukunftsausgabe des Lit-Mags kommt.

Catherine Basilicata

Catherine Basilicata, Australia

No more Goodbyes

What if I never kissed your lips again
Or feel the touch of your warm embrace
How would I go on
Without you my heart has no place to belong.

Someday I’m hoping love’s going to draw you away from the sea.
Until then my heart remains empty,
So, I’ll just have to believe
Somewhere out there you’re thinking of me.

The day you let me go and your next hello,
It’s not goodbye.
I’m hoping to see you again,
I’ll be remembering our times, and if time is on our side –
There will be no more fears or cries.
Deep in the ocean, there’s one thing you can’t deny:

You think I’d be strong enough to make it through,
And rise above when you emerge from the sea,
It’s so hard when you’re missing someone so long.
Please no more goodbyes.

 

Catherine Basilicata lives in Wollongong, Australia

Colin James

Colin James

Two poems

AN ANTI THEIST’S SURRENDER

The lines of children were cognizant
of an uprising. This was evident in
their diffidence to the wind and the way
scars healed from the inside despite
a continuous onslaught of moral beatings,
the noble bullies barely having time to adjust.
Fatalistically, the swooning became the resolve.

CHOKING ON AFFLUENCE, THE COUGH SYMPTOMS

I watched some human like insects
scale my foot and drill into
the bone above the ankle.
I felt nothing.
Waist bent anomalously
ears, eyes closer.
They climbed higher
voices, not pronounced words.
They reached the top of my head
just as the sun was giving up.
I went cross eyed trying to explain,
this was not substantively organic.

 

Colin James has a book of poems Resisting Probability from Sagging Meniscus Press and a chapbook A THOROUGHNESS NOT DEPRIVED OF ABSURDITY. He lives in Massachusetts.

Philip Loyd

Philip Loyd

Elephants Never Forget

I sneaked another peak at her across the bar, trying my best to not look like I was looking, but it was too late, she had seen me already.  Why was I trying to avoid being seen?  Because I was shy?  Not hardly.  I was lonely, and I didn’t want to look like it.

More than that, I was horny, REALLY horny.  The only problem was, she was fat: hippopotamus fat.  It was nothing a few more beers couldn’t take care of, however, and anyway, there’s no shame in being lonely.

She looked familiar.  Maybe I had seen her before.  She just had that look about her, like I knew her from somewhere.  I looked in the other direction, but it was too late; she was already on her way over.

“Excuse me,” she said, “but you look so familiar.  Do I know you?”

“I’m not sure,” I said, still trying to pretend like I hadn’t been looking.  Loneliness is a hideous bitch.

“I’m sure I do,” she said.  “Do you come here often?”

If a man had said that, it would have been a line.

“Not really,” I said, “at least, not anymore.  It’s been fifteen years since I moved out west.”

“It’s just that, you look so familiar,” she said.

“It happens.”

“Where do you live out west?”

“Aspen.”

“Aspen?” she said. “Cool.  I’ve always wanted to go to California.”

So she was dumb.  So what?

“Are you from here originally?” she said.

“Yes, just down the road.”

“Did you go to Briardale Elementary?”

“Yes.”

“Small world. Me, too.”

“Small world,” I said.  “Would you like another beer?”

Stupid question.  Turns out, the fat cow could drink me under the table.

She said her name was Kelli.  Kelli, with an i.  Kelli with an i ?  That did sound familiar.

“My name is Jeffery,” I told her.  “Jeffrey Joe Paul.”

“Jeffrey Joe Paul?” she said.  “Of course.  I knew I knew you.  Kelli Kirkpatrick.  We went to McKinley High together.”

“We did?”

“Yes, silly.  Mrs. McGonaguill, homeroom.  Don’t you remember?”

“Kelli Kirkpatrick?”

“In the flesh.”

As we continued talking, drinking more and more beer, it all started coming back to me, where I remembered her from, and it surely wasn’t Mrs. McGonaguill’s homeroom.  It was here, right here at this very same bar.  My only hope was that she had forgotten all about it.  The problem was, elephants never forget.

“You don’t remember meeting here?” she said.

Damn!

“Not as such,” I said.  I was lying.

“Granted, it was a long time ago,” she said, “but I remember it just like it was yesterday.”

Of course you do.

“It was the night of the big fight, remember?” she said.  “You and I ducked out just in the nick of time.  Then we went down to Lazy Dave’s, then back to your place.  Still don’t remember?”

I told her sorry, but I did not.

“We made love until the sun came up,” she said.  “Of course, I’ve lost a lot of weight since then.  Maybe that’s why you don’t recognize me?’

elephant

Lost a lot of weight?  Sweet Jesus.

“You told me you would call,” she said, “but you never did.”

That’s because it was a line, you stupid cow.

“I tried calling you for weeks.  I called your house, I called your work, I called your mother, I came by your apartment, I left notes on your door, I sat on your porch all night waiting for you.”

Of course I remembered.  It’s the whole reason I moved to Aspen in the first place.

“So what happened?” she said.  “Why didn’t you call?  You said you would call.  I was waiting for you to call.”

You’d think at this point a guy like me would have enough sense to get the hell out of there.  You’d think that, but you’d be wrong.  Remember what I said about loneliness?  It’s a hideous bitch, and it’s no goddess.

I decided to deal with it the same way I deal with most of my problems: by drinking more beer. By morning I realized, I was going to have to move again.  I hear Atlanta is real nice this time of year.

 

Philip Loyd loves fat chicks and cheap beer, though not necessarily in that order. His first novel, You Lucky Bastard, is represented by New York Literary Agent Jan Kardys. Loyd lives in Dumbass, Texas.